Archiv des Autors: Daniela

Herr Schrödinger – 100% Liebe und Sanftmut auf 4 Pfoten

Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind.“
(Albert Schweitzer) 

Man kann viel über Herrn Schrödinger sagen..z.B dass er eine rosa Herzchennase wie aus Marzipan hat. Und so einen herzzerreißend melancholischen Blick. Oder dass er sehr gern auf dem Kopfkissen von unserer obersten Dompteuse schläft und dabei eher weniger darauf achtet, ob deren Kopf dann auch noch Platz darauf hat (macht nix, der Trend geht zum Zweit- und Drittkissen). Aber Kälte oder mangelnden Mut, seine ganze unbändige Liebe zu zeigen, das kann niemand über den kleinen Mann mit der bewegten Geschichte behaupten.

Herr Schrödinger ist nicht mehr jung. Wir schätzen ihn auf mindestens 11 oder 12 Jahre. Er muss mal sehr krank gewesen sein, denn irgend etwas hat seinen Gleichgewichtssinn und seine Koordination nachhaltig ziemlich gestört. Und die meisten seiner Zähnchen sind weg. Wir lieben alle sein sanftes Liebesknabbern, wenn er vor lauter überbordenden Zärtlichkeit zahnlos an der Menschennase knibbelt.

Und dann sind da noch seine Probleme mit dem Pinkeln. Unser überaus sensibler Schrödi reagiert auf Stress mit Blasenentzündungen. Und er hat schnell Steine. Unbehandelt führte das irgendwann dazu, dass er so starke Entzündungen und Nekrosen hatte, dass ihm sein Schniedel entfernt werden musste, als er endlich von lieben Menschen gerettet wurde. Seitdem pinkelt er wie ein Mädchen, aber da steht er drüber. Er ist einfach nur froh, dass die Schmerzen endlich vorbei sind. Wir wollen uns gar nicht ausmalen, wie der arme Schrödinger gelitten haben muss, als er allein ohne menschliche Zuwendung und mit diesen furchtbaren Schmerzen auf der Straße saß…

Aber jetzt geht es dem entzückenden Schmusemann wieder richtig gut. Er ist angekommen. Wir schmusen ganz, ganz viel mit ihm, er spielt endlich wieder, und er schläft jede Nacht bei unserer obersten Katzenflüsterin im Bettchen. Dank des Spezialfutters haben sich seine Blasenprobleme so ziemlich erledigt, und er hatte laut unserem schlauen Büchlein, in dem wir solche Sachen notieren, seit fabelhaften 73 Tagen kein Blut mehr im Urin. Schrödinger futtert dieses Trockenfutter so richtig gern, er knabbert mit seinen Gaumenleisten hingebungsvoll die Bröckchen, als ob er noch allerbeste Zähne hätte. Allerdings ist dieses Spezialfutter auch rasend teuer – und wir sind sicher, wenn Herr Schrödinger wüsste, wieviel Kosten und Sorgen er im Wilden Wohnheim verursacht, wäre ihm das äußerst unangenehm, denn eigentlich will er nur geliebt werden und keine Umstände machen.

Und deswegen würde sich unser Charmeur mit der rosa Herzchennase total über kleine und nicht ganz so kleine Spenden oder einen Paten/eine Patin freuen. Wir alle sind für jeden Taler dankbar.

 

Und auch ein Futterpaket wäre eine Bombensache – hier z.B. gibt es „Schrödis-Lieblingsmampf“ zu einem guten Preis – KLICK!

Und schaut jetzt bitte mal, wie zärtlich unser Herr Schrödinger seine Liebe zeigt…

Hach ja.

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Rosi – unsere wiehernde Rentnerin

12373244_648781051891384_7773825004993317040_nBei uns wird nicht nur gemaunzt und gebellt, sondern auch gewiehert! Die wunderschöne Hessische-Warmblutdame Rosi ist eines der beiden Pferde, die bei uns ihr Zuhause auf Lebenszeit gefunden haben.

Wenn es nach den Plänen der Menschen gegangen wäre, hätte Rosi ihren Dienst als Zuchtstute verrichten sollen – aber sie wurde zu selten trächtig und hatte zudem noch Asthma und Arthrose mit im Gepäck und war deshalb auch nur bedingt reitbar. So lebte sie über 10 Jahre bei einem älteren Bauern als Leitstute mit jüngeren Zuchtstuten zusammen und hatte dort kaum Menschenkontakt.

Als der Bauer krank wurde und seine Tiere abgeben musste, meldete sich für Rosi nur ein Viehhändler als Interessent – und welches Schicksal ihr da bevorgestanden hätte, kann sich wohl jeder ausmalen. Als Kathrin davon hörte, drücke sie dem Bauern damals kurzentschlossen zwei Hunderter in die Hand, ohne Rosi jemals vorher gesehen zu haben. Denn getreu dem Motto der Bremer Stadtmusikanten – „Etwas Besseres als den Tod findest du allemal“ – sollte Rosi wenigstens noch eine Chance auf ein gutes Leben bekommen.

Zusammen mit Christoph machte sie sich dann auf den Weg, um ihre neue Freundin kennenzulernen – und der erste Anblick der Stute war leider ziemlich gruselig: Mit Blähbauch und Husten stand sie auf steifen Beinen inmitten von schimmeligem Heu in ihrer feuchten Box. Aber Christoph bewies sofort, dass man nur mit dem Herzen gut sieht und verliebte sich auf den ersten Blick in Stute Rosi – und sie in ihn.

Von der ersten Sekunde an bestand zwischen den Beiden ein ganz besonderes Band – Christoph, der „eigentlich“ überhaupt gar keine Ahnung von Pferden hatte, päppelte die kränkliche Stute, die „eigentlich“ überhaupt keine Ahnung von Menschen hatte, liebevoll mit ganz viel feinem Heu, Kräutern gegen das Asthma, Lammfellmanschetten für die steifen Gelenke, ganz viel Spazierengehen und Bodenarbeit zum Muskelaufbau wieder auf – und wurde dafür von Rosi mit bedingsloser Liebe belohnt.

Die beiden waren schnell ein Kopf und ein Pferdepopo – Rosi ist ihm ohne Halfter überall hin hinterhergedackelt und hat dann leise geschnaubt, wenn sie der Meinung war, etwas besonders richtig gemacht zu haben. Im Roundpen hat das ungleiche Paar zusammen gespielt, Christoph durfte Rosi im Schritt reiten und sie hat sogar einmal die Trainerin attackiert, weil diese mit „ihrem“ Christoph geschimpft hat. Alles stand auf Happy-End – aber wie die meisten wissen, ist es für unseren Verein ja leider ganz anders gekommen, als Christoph so plötzlich und viel zu früh gestorben ist.

Als vor 2 Jahren das Unglück über uns hereinbrach, schien Rosi direkt zu spüren, dass Christoph tot war. Anfänglich hat sie noch jedes Mal, wenn Kathrin mit Christophs Auto am Stall vorgefahren ist, verzweifelt gewiehert und nach ihrem Freund gesucht. Später dann wurde sie immer apathischer, hat nicht mehr gefressen und schien jeden Funken Lebensfreude verloren zu haben. Sie wurde immer dünner und in sich gekehrt und hat kaum eine Reaktion auf ihre beiden Pferdekumpels Luke und Baron gezeigt.

Aber in allerdunkelsten Stunden kommt jeder an den Punkt, an dem man sich entscheiden muss, ob man leben oder sterben will – und die tapfere Rosi hat das Leben gewählt.

Sie liess sich von Kathrin mit selbstgekochtem Mash und feinem Bio-Kräutermüsli wieder aufpäppeln und bekam wieder Appetit auf Leckerchen. Seit September geht es der Stute nun wieder richtig gut – sie hat wieder mehr Muskeln, bewegt sich besser, spielt mit Luke und Baron und gibt sogar Baron eins hinter die Ohren, wenn er die Sache mit dem Blödsinn-Machen allzu sehr übertreibt. Kurz: Rosi is back! Die tapfere schöne Pferdedame hat wieder Spaß am Leben!

Und Rosi (und auch wir) würden uns sehr über einen lieben Paten freuen, der uns bei den laufenden Kosten für Rosis Unterhalt ein wenig unter die Arme (und ihr unter die Hufe) grefen möchte.

Im Sommer leben Rosi und Baron immer auf der Weide, im Winter tagsüber auf der Winterweide und nachts in ihren großen Boxen. Beide schlafen am liebsten im Liegen auf einem dicken, kuscheligen Bett aus Stroh.

Rosis Spezialfutter ist ziemlich teuer und frisst regelmässig große Löcher in unsere Sparstrümpfe. Sie bekommt ein spezielles Kräutermüsli, Thymian und Hagebutten wegen des Asthmas, prebiotisches Kraftfutter für ihre Verdauung, damit sie weiter zunimmt, Mineralien und Kräuter für ihre Gelenke wg der Arthrose.

Zusätzlich hat „Madame“ einen regen Verbrauch an Pferdedecken. Weil sie wegen ihres Alters kein dichtes Unterfellmehr hat im Winter, wird sie eingedeckt und seit es wieder besser geht, werden die Decken gerne schon mal beim Toben mit Kumpel Baron demoliert oder sie wälzt sich mit Vorliebe wenig damenhaft im Schlamm.
Ihre Decken kosten im Schnitt 95€ und halten ein Jahr, wobei sie drei braucht, je nach Wetter oder falls mal eine Decke nass wird.

Ihre Stallmiete kostet 160€, ihr Futter ca. 75€ pro Monat.

Zum Glück haben wir aber nur selten Tierarztkosten, weil ihr dank der guten Haltung in der Außenstelle des Wilden Wohnheims bei Wilhelm das Asthma kaum Beschwerden macht (außer im Frühling bei Pollenflug.)

Rosi hat bestimmt noch ein paar gute Jahre – und wir würden uns freuen, wenn uns jemand hilft, ihr diese bestmöglich zu gestalten.

Und wer keine dauerhafte Patenschaft übernehmen kann oder möchte, aber trotzdem helfen will, kann Rosi auch ganz bequem per PayPal ein paar Talerchen schicken:

Holly – kleiner Bücherwurm im Tigerpelz

„Willst Du klug sein, lerne das Leben.
Willst Du weise sein, dann gehe in die Stille.“
(Peter Amendt)

Unser Tigermädchen Holly wird vermutlich immer unser kleines Sorgenkind bleiben. Als Inzestkind in 3. Generation war sie von Anfang an schwächer und kränklicher als unsere anderen Schützlinge und sieht mit ihrem leicht zerrupften Fell auch immer ein bisschen traurig aus. Sie ist oft sehr still und zurückgezogen, frisst eher zögerlich und ohne großen Appetit und wirkt fast ein wenig autistisch. Spieltrieb oder Abenteuerlust sind ihr fast vollkommen fremd. Sie ist sehr klein und bis heute trotz ihrer 4 Jahre noch nie rollig gewesen. Trotzdem ist sie nie „wirklich“ krank, nur eben einfach anders und ein wenig fragil.
Menschen und auch ihren miezigen Mitbewohnern gegenüber ist sie zurückhaltend und legt – bis auf ganz seltene und kostbare Ausnahmen – auf Streicheleinheiten keinen Wert. Das hält uns natürlich keine Sekunde davon ab, unsere Holly mit jeder Faser unseres Herzens zu lieben und selbstverständlich hat sie Wohnrecht auf Lebenszeit bei uns im Wilden Wohnheim.

Wenn das Tigermädchen ein Mensch wäre, würde man wohl leise hinter ihrem Rücken tuscheln, dass sie „nicht ganz richtig im Kopf“ ist – wir aber finden sie „besonders“ und sind glücklich, sie nun schon seit fast 4 Jahren bei uns zu haben. Wir stellen uns Holly oft als zurückgezogenen Bücherwurm vor, der mit Brille auf der Nase im Turmzimmer schwere Literatur liest, während die anderen Kinder laut draußen herumlärmen und sich die Knie aufschlagen.

Auch wenn sie vielleicht aufgrund ihrer schwächlichen Konstitution keine 100 Jahre alt wird (aber vielleicht auch DOCH, wer weiß das schon. Katzen vermögen ja immer zu überraschen), scheint sie im Hier und Jetzt sehr zufrieden zu sein. Wir suchen nun für unser getigertes Bücherwürmchen einen lieben Paten, der Holly bei den Kosten für Versorgung und Futter ein wenig unter die Pfötchen greifen möchte.HollyDu willst Holly ein wenig Taschengeld für Futter oder neue Bücher schicken? Das geht ganz leicht per PayPal – wir maunzen Dankeschön!

Dusty – zauberhaftes Halunkenmädchen im Tigerpelz

★ Dusty – Diebische Einzelgängerin ★

Wer andern eine Grube gräbt…bekommt selbst eins mit der Pfote!

DustyDiese Erfahrung muss momentan auch unsere 3jährige Diebin Dusty machen. Da sie dem Nachbarskater des öfteren seine Mahlzeiten gemoppst hat, ist der nämlich gar nicht mehr gut auf Dusty zu maunzen. Wann immer er die diebische Elster im Tigerpelz nun zu Gesicht bekommt, geht er lieber auf Nummer sicher und haut gleich ordentlich zu.

Dusty kommt mit der Situation gar nicht gut klar und verkriecht sich auf dem sicheren Wohnzimmerschrank. Der bietet zwar ein sicheres Plätzchen, trägt aber auch nicht wirklich zur Katzenbespaßung bei. Deswegen suchen wir für Dusty jetzt in Miez-Geschwindigkeit ein neues Zuhause, wo sie wieder unbeschadet nach draußen kann und nicht mehr schmollend auf dem Schrank vegetieren muss. Sie dankt die liebevolle Fürsorge mit gesprächigen Abenden voller abenteuerlicher Maunzgeschichten und unheimlich vielen Schmuseeinheiten.

Fakten aus Dustys Verbrecherkartei:

Dusty
3 Jahre alt
Einzelhaft mit Freigang
Besonderes Merkmal: Knickohr

Negativ getestet auf Felv und FIV
Kastriert und gechipt
Impfung in Arbeit

Wer sich jetzt bereit fühlt, die Kaution und ein neues Zuhause für unsere zauberhafte kleine Verbrecherin Dusty zu stellen, der meldet sich bitte schnell unter der Nummer (02638) 947791

Und wenn jemand unserem getigerten Räubermächen ein bisschen Taschengeld für Futter und Leckerchen schicken möchte, kann das ganz einfach und bequem per PayPal tun:


Dusty maunzt „Dankeschön!“

Wilde Wunschliste bei Amazon!

10636079_474879346007228_3399371898644154108_n„Mauz! Was ist denn das? Ein Päckchen? Für MICH?“

Tommy „Le Chef“ ist ganz aufgeregt – soeben kam das allererste Päckchen mit leckerem Inhalt von unserer neuen Amazon-Wunschliste im Wilden Wohnheim an – und als Alterspräsident durfte er natürlich beim Auspacken helfen und hat den Inhalt gleich großherzig mit seinen Katzenkumpeln geteilt.

Nach ausgiebiger Befragung unserer Fellnasen haben wir die Wunschliste mit allem gefüllt, was die Herzen unserer Miezen begehren – unter strenger Aufsicht unserer plüschigen Mitbewohner haben wir ganz viel tolles Futter, Streu, Spielzeug, Kuschelbettchen- und -decken und sogar neue Kratzbäume aufgeschrieben.

Und seitdem wir unseren Schützlingen verraten haben, dass tierliebe Zweibeiner da draußen nun ganz einfach und bequem viele schöne Dinge von dieser Wunschliste aussuchen und gleich über Amazon problemlos in unser Wildes Wohnheim schicken kann, wird der Postbote immer schon von vielen neugierigen, plattgedrückten Nasen am Fenster erwartet und ganz besonders liebevoll umschnurrt.

Willst Du unseren Miezen auch einen Wunsch erfüllen? Dann nix wie los zur Wilden Wunschliste und losgeshoppt. Die Wilden Kreaturen maunzen „Dankeschööön!“

(P.S. – Manchmal muckt der Link zum Wunschzettel und wir wissen noch nicht genau warum – wenn also unsere „Wilde Liste“ nicht angezeigt wird, wenn ihr auf o.a. Link geklickt habt, bitte bei auf der Amazon-Seite unsere Adresse wildekreaturen@gmx.de ins Suchfeld eingeben und auf Suchen klicken – ist zwar ein kleiner Umweg, aber auch der führt ins Ziel)