Sally – Einmal die Katze im Sack, bitte!

„Ich kann nicht mit dir spielen“, sagte der Fuchs. „Ich bin noch nicht gezähmt!“ „Ah, Verzeihung!“ sagte der kleine Prinz.

(Antoine de Saint-Exupéry)

Von unserer wilden Mama Storm und ihren zarten Kinderchen haben wir schon berichtet, vor allem von Starlet Lola, auf die schon alle Augen gerichtet waren. Vor allen Augen verborgen blieb bisher dagegen ihre kleine Schwester Sally, die sich das bunte Treiben im Wilden Wohnheim erstmal lieber aus einem sicheren Versteck heraus anschaut.

Nur wenn Schwester Lola zur Mücken-Groß-Jagd aufruft, traut sich auch Sally unter dem Bett oder aus dem Schrank hervor und jagt mit fröhlichen Bocksprüngen über Stock und Stein. Sobald sich jedoch ein zweibeiniges Wesen nähert, ist von der scheuen Maunzerdame nur noch eins zu sehen: Die schnell verschwindende Schwanzspitze.

Nachdem die beiden Schwestern mit Mama Storm zu uns kamen, lernten sie uns Dosenöffner zwar kennen, aber leider noch nicht lieben. Gerade deswegen ist es für die Beiden wichtig, in feliner Gesellschaft zu bleiben. Und wenn Lola und Sally sogar gemeinsam auf die große Reise gehen dürften, wäre das für beide ein riesen Schritt zum großen Glück, da sie sich aneinander orientieren und gemeinsam vielleicht ein wenig mutiger in die weite Welt hinausblicken.

Und auch wenn die Brüder der zwei pelztragenden Damen sich in ihrem neuen Zuhause zu richtigen Schmusebuben entwickelt haben, wird bei Sally und Lola noch ein weiter Weg zu gehen sein, bevor sie sich überhaupt an Menschen gewöhnen werden. Gerade Sally ist und bleibt ein wenig die Katze im Sack, die sich zwar nach einem neuen Zuhause ganz nah bei Schwesterchen Lola sehnt, aber bei der wir nie genau wissen können, ob sie so viel Vertrauen zu uns Menschen fassen wird, dass sie mal schmusig oder verspielt auf uns zugehen wird. Dennoch haben die beiden unheimlich viel zu geben, denn ein einziger Blick in die großen Kulleraugen bringt jegliches tierliebende Herz sofort und unweigerlich zum Schmelzen.

Sally ist drei Jahre alt und noch etwas kleiner und schmächtiger als Schwester Lola und noch um einiges scheuer. Ob Sally einmal zutraulicher wird, können wir nicht sagen, sie wird immer ein kleines Überraschungspaket bleiben. Zwar hoffen wir, dass sie mit Geduld und einer ordentlichen Portion Fürsorge zu einem aufgeschlossenen Stubentiger wird, doch wünschen wir uns für sie ein Zuhause, dass beständig bleibt, auch wenn sie vielleicht immer den Platz unter dem Schrank dem Sofa vorziehen wird. Und auch wenn Sally ohne Lola ins Leben ziehen sollte, wird sie immer Katzengesellschaft brauchen, mit der sie nachts ganz heimlich durch die Wohnung streifen und ganz katzentypisch Unsinn anstellen kann, wenn gerade mal keiner guckt.

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COLSally

Und wenn ihr Sally ein paar Taler für Futter oder Spielzeug schicken möchtet, könnt ihr das ganz bequem über PayPal:


Sally maunzt „Dankeschön“!